
《金融时报》援引美国旅游协会高级副总裁埃里克·汉森的话说:“美国是全球唯一一个国际游客消费额下降的主要旅游目的地。” 他警告说:“影响巨大”——游客数量减少约1100万人次,收入损失高达500亿美元。“即使只下降一个百分点,也意味着数十亿美元的损失和数十万个工作岗位的流失。”
原因何在?显而易见!特朗普政府。对十几个国家的游客实施旅行禁令,暂停对包括巴西和泰国在内的75个国家的签证。此外,还加强了管控——包括数字管控。据美国海关和边境保护局称,去年边境对各种设备的检查增加了18%。未来,数十个国家的游客甚至将被要求披露过去五年的社交媒体活动。拟议的额外数据收集包括过去五年使用的电话号码和过去十年使用的电子邮件地址等。此外,还将收集家庭成员的详细信息,例如出生日期、居住地和出生地。
本周一是提交对拟议变更的异议和意见截止日期。之后,美国当局将审查提交的意见,并可能在变更生效前进行进一步修改。具体生效时间尚未确定。
这些变更影响使用电子旅行授权系统 (ESTA) 入境美国的旅客——ESTA 是参与免签证计划 (VWP) 的 40 多个国家/地区的游客和商务旅客的标准免签授权。这也包括来自德国的游客。他们在美国的停留时间将被限制在最多 90 天。
特朗普对盟友的强硬立场及其移民言论令人担忧。旅游经济咨询公司的亚当·萨克斯在一份关于 2025 年旅游趋势的报告中写道:“随着旅游与贸易联系的减弱,以及人们对美国开放程度降低的印象阻碍了游客前往美国,美国的市场份额正在下降。这种情况与英国脱欧公投后的经历颇为相似。”
邻国的游客数量下降尤为明显:加拿大人前往美国的频率下降了 10.2%。欧洲和中东地区的游客数量也在减少,分别下降了 3.1% 和 3%。仅在 2025 年 3 月,在美至少停留一晚的西欧游客数量就比上年同期下降了 17%。来自爱尔兰、挪威和德国的游客数量甚至下降了 20% 以上。
这些影响对经济造成了沉重打击。酒店业遭受重创。分析公司 Costar 的报告显示,每间可供出租客房的收入(衡量酒店业增长的关键指标)自疫情高峰以来首次出现下降。而且,该数据每个月都为负值。
航空公司也感受到了这些事态发展的影响。欧洲航空公司报告称,北美航线客流量下降。汉莎航空认为其核心跨大西洋航线的需求存在更大的不确定性。该航空公司注意到,旅客对预订2025年第三季度从欧洲出发的航班,尤其是低价机票,持谨慎态度,并怀疑这与特朗普的对抗性政策有关。英国航空公司首席执行官肖恩·多伊尔表示,去年上半年客流量有所下降。
就连动画和娱乐巨头迪士尼也警告称,其美国主题公园将面临“国际游客流失”的阻力。人们寄希望于2026年国际足联世界杯。然而,美国银行分析师肖恩·凯利预计整体需求将“疲软”。
美国旅游协会的埃里克·汉森告诉《金融时报》:“世界杯是美国的一次广告盛事,全球有50亿至60亿人观看。”然后,有一句话深深地印在了你的脑海里:“如果这种广告是负面的,它的影响可能会持续十年之久。”
„Die USA sind das einzige große Reiseziel weltweit, bei dem die Ausgaben internationaler Besucher zurückgehen“, zitiert die „Financial Times“ Erik Hansen, den Senior-Vice-President der US-Travel-Association. Und er warnt: „Die Auswirkungen sind enorm“ – rund 11 Millionen Besucher weniger, 50 Milliarden Dollar Einnahmeverlust. „Selbst ein einziger Prozentpunkt weniger bedeutet Milliarden von Dollar und Hunderttausende von Arbeitsplätzen.“
Der Grund? Ganz klar! Die Regierung unter Donald Trump. Einreiseverbote für Besucher aus mehr als einem Dutzend Ländern, ausgesetzte Visa für 75 Staaten wie Brasilien und Thailand. Dazu verschärfte Kontrollen – auch digital. Laut US-Zoll- und Grenzschutz stiegen die Checks von unterschiedlichen Geräten an den Grenzen im vergangenen Jahr um 18 Prozent. Künftig sollen Besucher aus Dutzenden Ländern sogar ihre Social-Media-Aktivitäten der letzten fünf Jahre offenlegen. Die Vorschläge für zusätzlich zu erhebende Daten umfassen unter anderem auch Telefonnummern, die man in den vergangenen fünf Jahren verwendet und E-Mail-Adressen, die man in den vergangenen zehn Jahren benutzt hat. Hinzu kommen ausführliche Informationen über Familienmitglieder, etwa deren Geburtsdaten, Wohn- und Geburtsorte.
An diesem Montag läuft eine Frist ab, bis zu der Einwände und Stellungnahmen zu den vorgeschlagenen Änderungen eingereicht werden können. Danach prüft die US-Behörde die Eingaben und nimmt möglicherweise noch Änderungen vor, bevor das Ganze scharfgestellt wird. Ein genauer Zeithorizont ist nicht absehbar.
Betroffen sind Besucher, die mit dem elektronischen Antrag Esta in die USA einreisen – der gängigen, visumfreien Genehmigung für Touristen und Geschäftsreisende aus mehr als 40 Ländern, die am sogenannten Visa Waiver Program (VWP) teilnehmen. Davon sind auch Touristen aus Deutschland betroffen. Der Aufenthalt in den USA ist damit dann für maximal 90 Tagen erlaubt.
Trumps harte Linie gegen Verbündete und seine Einwanderungsrhetorik schrecken ab. „Die USA verlieren Marktanteile, da die Verbindungen zwischen Reisen und Handel schwächer werden und die Wahrnehmung einer geringeren Offenheit Besucher abschreckt“, schreibt Adam Sacks von Tourism Economics in einem Bericht über Reisetrends im Jahr 2025. „[Es ist] ein Muster, das an die Erfahrungen Großbritanniens nach dem Brexit-Votum erinnert.“
Besonders deutlich ist der Absturz bei den Nachbarn: Kanadier reisen 10,2 Prozent seltener in die USA. Auch Europa und der Nahe Osten wenden sich ab: –3,1 Prozent bzw. –3 Prozent Besucher. Schon allein im März 2025 ging die Zahl an Westeuropäern, die mindestens eine Nacht in den USA verbrachten, im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent zurück. Reisen aus Irland, Norwegen und Deutschland sanken sogar um mehr als 20 Prozent.
Die Folgen treffen die Wirtschaft hart. Hotels leiden dramatisch. Das Analyseunternehmen Costar meldet: Der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (ein wichtiger Indikator für das Wachstum in der Branche) fiel erstmals seit dem Pandemie-Hoch. Der Wert ist jeden Monat negativ.
Auch Airlines spüren die Entwicklungen. Europas Fluggesellschaften berichten von schwächeren Nordamerika-Strecken. Lufthansa sieht größere Fragezeichen bei der Nachfrage im Kerngeschäft der Flüge über den Atlantik. Aus europäischer Richtung hat die Kranich-Linie eine gewisse Buchungszurückhaltung gerade bei den günstigeren Tickets für das dritte Quartal 2025 registriert und vermutet einen Zusammenhang zur konfrontativen Politik Trumps. British-Airways-Chef Sean Doyle spricht von einer Delle in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres.
Selbst der Zeichentrick- und Unterhaltungskonzern Disney warnt vor „Gegenwinden bei den internationalen Besuchern“ in US-Parks. Hoffnung ruht auf der Fußball-WM 2026. Doch Analyst Shaun Kelley von der Bank of America erwartet insgesamt eine „schwache“ Nachfrage.
„Die Weltmeisterschaft ist eine Werbeveranstaltung für die Vereinigten Staaten, die von fünf bis sechs Milliarden Menschen weltweit gesehen wird“, sagt Erik Hansen von der US-Travel-Association der „Financial Times“. Und dann der Satz, der hängen bleibt: „Und wenn diese Werbung negativ ist, könnte das Auswirkungen haben, die ein Jahrzehnt anhalten.“